Rollstuhlberatung

Die Sitzbreite

Die Sitzbreite ist bei der Größenauswahl ein wichtiges Maß. Ein zu enger Rollstuhl verursacht schmerzhafte Druckstellen an Becken und Hüfte. Ein zu großer Rollstuhl führt schnell zu einer Schieflage und unbequemen Sitzhaltung, kann sogar zur Wundbildung beitragen. Die Seitenteile geben erst beim optimalen Maß den besten Halt und stabilisieren Becken und Hüfte.

Wie wird die Sitzbreite für einen Rollstuhl ermittelt?

Setzen Sie sich, bzw. den künftigen Nutzer des Rollstuhls auf einen Stuhl und messen Sie die


■ breiteste Stelle des Beckens
■ Addieren Sie nun ca. 2cm

Das Resultat ergibt die voraussichtliche Sitzbreite des Rollstuhls.


Was ist noch zu beachten?

Türenmaße: Soll der Rollstuhl auch in Innenräumen (Wohnung etc.) genutzt werden ist die schmalste Türenbreite auszumessen, durch die der Rollstuhl genutzt werden soll. Dieses Türenmaß ist mit der Rollstuhlgesamtbreite abzustimmen.

Kleidung & Zubehör: Soll der Rollstuhl viel im Aussenbreich auch zur kalten Jahreszeit genutzt werden? Berücksichtigen Sie evtl. Mehrkleidung, ein Winterschlupfsack oder dickere Jacken sollten ausreichend Platz zwischen den Seitenteilen finden um eine bequeme und gesunde Haltung zu fördern.

Gängige Sitzbreiten bei Standard- und Faltrollstühlen sind:

■ 37 cm (Small)
■ 40 cm (Small -> Medium)
■ 43 cm (Medium)
■ 46 cm (Medium -> Large)
■ 49 cm (Large)
■ 52 cm (eXtra-Large)

Gewichtstendenz beachten:

Ist mit einer Gewichtszunahme bzw. Gewichtsabnahme zu rechnen sollten Sie dies bei einer Rollstuhlbestellung berücksichtigen und die Sitzbreite entsprechend vorausschauend bestimmen.

Körpergewicht beachten:

Standardrollstühle sind in der Regel bis zu einem Personengewicht von 125 kg (bitte jeweils Herstellerangaben beachten) belastbar. Bei korpulenten Rollstuhlfahrern über 130kg werden Rollstühle mit verstärkten Rahmen benötigt.

Rollstuhlvarianten

Unterscheidung nach Kassenleistung/Verordnungstext

Standardrollstuhl
dieser Rollstuhltyp bietet nur grundlegende Rahmen- und Ausstattungsmerkmale, die eine Basisversorgung für die nicht dauerhafte Benutzung darstellen. Er ist ziemlich schwer (rund 20kg), und eine individuelle Einstellung ist nicht möglich; das selbstständige Fortbewegen ist sehr kraftraubend oder gar nicht möglich. Speziellere Bedürfnisse z. B. nach mehr Bewegungsfreiheit, Leichtigkeit und Sitzkomfort können nur durch ergänzendes Zubehör abgedeckt werden. Deshalb dient ein Standardrollstuhl häufig als Transportmittel in Kliniken und Einrichtungen, eventuell auch für wechselnde Benutzer. Sie sind vom Kostenfaktor her sehr günstig.

Leichtgewichtrollstuhl
Der Unterschied zum Standardrollstuhl besteht im Rahmenmaterial und dem geringeren Gewicht (ca. 13–17 kg). Außerdem bietet er aufgrund der Einstellungs- und Ausstattungsmöglichkeiten eine etwas individuellere Anpassung. Eine selbständige Fortbewegung ist dennoch nur unter großem Kraftaufwand möglich. Leichtgewichtsrollstühle werden häufig in der Rehabilitation von Menschen mit Schlaganfall oder Multipler Sklerose eingesetzt. Dieser Rollstuhltyp ist geringfügig teurer als ein Standardrollstuhl.

Multifunktions-, Pflege-, Positionierungs- oder Lagerungsrollstühle
Sie haben variable Sitz- und Positionierungseinstellungsmöglichkeiten, in der Regel mit starker Sitzkantelung, die einen halbliegenden Transport ermöglichen. Sie gehören überwiegend zu der Kategorie Schieberollstühle, da das eigenständige Antreiben des Rollstuhls aus dem Rollstuhl selbst heraus aufgrund der Bauart äußerst schwer fällt oder meist aber gar nicht erst möglich ist. Sie werden bei Schwerstmehrfachbehinderten eingesetzt und sollen die Pflege erleichtern. Durch die vielen Bauteile und Verstellmöglichkeiten sind diese Stühle ziemlich schwer.

Adaptiv-Rollstühle, auch Aktiv-Rollstühle
zeichnen sich durch individuelle Anpassung in Maßen und Ausstattung an den jeweiligen Nutzer aus. Die Anpassung an die jeweiligen anthropometrischen Gegebenheiten des Benutzers erfolgt in der Regel in 2-cm-Schritten. Nach der Auslieferung wird der Rollstuhl zusätzlich individuell angepasst, insbesondere hinsichtlich der Schwerpunkteinstellung. Der Nutzer kann unter einer Vielzahl von Ausstattungsoptionen auswählen; in den letzten Jahren wird verstärkt auch auf die Optik und Design geachtet. Der Rollwiderstand und das Gewicht eines Aktivstuhls ist derartig minimiert, dass eine selbstständige Fortbewegung über viele Jahre möglich sein sollte. Das Gewicht dieser Rollstuhlmodelle variiert bei den neueren Modellen zwischen 5 und etwa 10 Kilogramm. Das Rahmenmaterial ist meist aus Aluminium, wesentlich teurere Varianten sind aus Titan oder Carbon. Neben der bewussten Materialauswahl zugunsten eines leichteren Gewichts, greift man heute bei der Herstellung von Rollstühlen auf die Hydroforming-Technologie zurück. Mit diesem, auch im modernen Fahrradbau eingesetzten, Spezialverfahren können Aluminiumrohre durch präzise gesteuerten Innenhochdruck leicht oval geformt und in der Wandstärke gewichtsoptimiert werden. Allgemein kosten Aktiv-Rollstühle zwischen 1000 und 6.000 Euro (Stand 2011).

Unterscheidung nach Rahmenbauart

Faltfahrer haben einen Rahmen in faltbarer Ausführung. Sitzfläche und Rückenlehne bestehen in der Grundkonstruktion aus flexiblem Tuchmaterial oder einer abnehmbaren Sitzplatte. Der Rahmen hat eine zusammenklappbare liegende oder stehende Kreuzstrebe. Die stehende Kreuzstrebe des klassischen Faltfahrers bewirkt eine Dämpfung bei unebener Bodenbeschaffenheit. Durch die flexible Verstrebung geht beim Fahren jedoch einiges an Kraft verloren. Er ist deutlich schwerer als ein Starrahmen. Für viele erwachsene Rollstuhlfahrer ist ein gefaltetes Modell leichter ins Auto zu verladen. Viele Verladehilfen sind nur für Faltfahrer erhältlich. Deswegen nehmen einige erwachsene Rollstuhlnutzer die schlechteren Fahreigenschaften in Kauf.

Starrrahmenstühle haben einen nicht faltbaren Sitzrahmen und in der Regel eine ungeteilte und nicht abnehmbare Fußraste. Üblicherweise lässt sich zum Transport die Rückenlehne umklappen und die Antriebsräder über die Steckachse abnehmen. Der Starrrahmen ist deutlich leichter und bietet eine optimierte Kraftübertragung.

Unterscheidung nach Antriebsart
Greifreifenrollstuhl
zum Selbstfahren mit Handantrieb an Greifringen sind weit verbreitet

Rollstühle mit Einhandantrieb
zum Selbstfahren mit einer Hand befinden sich in der Regel Doppelgreifreifen auf einer Seite des Rollstuhls und treiben und die Räder durch eine spezielle Radachse separat und einhändig an

Handhebelrollstuhl
zum Selbstfahren mittels Handhebeln und Hebel-Getrieben sind im Aktivrollstuhlbereich seltener vertreten. Es gibt dazu neuere Entwicklungstendenzen

Elektrorollstuhl
oder E-Rolli, mit Elektromotor-Antrieb

Schieberollstuhl
zum Schieben einer passiven Person mit den Schiebegriffen an der Rückenlehne

Trippelrollstuhl
zur selbstständigen Fortbewegung mit den Füßen durch „Trippeln“, entspricht in der Form einem Greifreifenrollstuhl, bei dem das Fußbrett entfernt wurde
Unterscheidung nach besonderen Einsatzmöglichkeiten

Sportrollstühle
sind an die jeweiligen Anforderungen des Behindertensports angepasst, z. B. für Rollstuhltennis, Rollstuhlbasketball oder Rollstuhlrugby. Abhängig von der Sportart werden an den Rahmen Schutz- oder Rammbügel angebracht. Ein ausgeprägter Radsturz sorgt für mehr Drehfreudigkeit des Stuhls und Stabilität in Kurven oder bei schnellen Richtungswechseln. Überflüssige Bauteile verschwinden. Oft ist der Rahmen als Starrrahmen individuell angefertigt und komplett „schraubenlos“, in einem Stück geschweißt.

Rennrollstühle
gehören ebenfalls zu den Sportrollstühlen und sind für hohe Geschwindigkeiten ausgerichtet, der tiefliegende Sitz und die Lehne meist auf das unbedingt Notwendige reduziert, der Rahmen ist für eine größere Stabilität starr und nicht faltbar. Die paarigen Räder haben einen starken Sturz und vergleichsweise kleine Greifreifen zur besseren Kraftumsetzung, statt eines vorderen Rollenpaars ist zur besseren Spurhaltung nur ein einzelnes lenkbares Rad vorn angebracht.

Duschrollstühle
sind speziell für die Benutzung zur Körperpflege in Nasszellen ausgelegt. Sie werden aus nässeunempfindlichen und leicht desinfizierbaren Materialien hergestellt und haben meist eine Hygieneöffnung in der Sitzfläche.

Strandrollstühle
werden ebenfalls aus Materialien hergestellt, die möglichst unempfindlich gegenüber Nässe, Salzwasser und Sand sind. Sie haben sehr breite Ballonreifen, damit eine Fortbewegung des Stuhls auf weichem Untergrund möglich ist, und sind daher meist nicht zum Antrieb über Greifreifen geeignet. Manche Strandrollstühle sind sehr flach, etwa in der Art von Liegestühlen, gebaut, sodass der Benutzer ins Wasser hineingefahren werden und dort den Stuhl verlassen kann.

Kinderrollstuhlversorgung
Ein Kinderrollstuhl ist nicht einfach nur ein verkleinerter Erwachsenenrollstuhl, sondern unterscheidet sich in den Anforderungen und folglich auch in Bauart und Ausstattung.
Mit der Rollstuhlversorgung kann schon sehr früh begonnen werden, damit das behinderte Kind seine Umwelt entdecken und erleben kann und sich so optimal kognitiv entwickelt. Bereits ein- bis zweijährige Kinder können lernen, Rollstuhl zu fahren. Das bewirkt nicht, wie man befürchten könnte, dass sie faul würden oder nicht später bei entsprechenden Möglichkeiten das Gehen erlernen könnten oder wollten.

Technische Details der Rollstuhlversorgung

Aktiv-Rollstühle
Einstellung
Enorm wichtig ist bei Rollstühlen zum aktiven Fahren die leichte Einstellbarkeit auf den optimalen Greifpunkt. Dafür muss der Radstand und die Sitzeinheit variabel zueinander sein, um einen möglichst langen Greifweg zu erreichen, der leicht hinter dem Körper beginnt und möglichst weit nach vorne reicht, ohne die Schultern zu beanspruchen und sich nach vorne aus dem Rollstuhl heraus bewegen zu müssen. Diese besondere Einstellung ist nicht mit Leichtgewichts- oder Standardrollstühlen möglich, weshalb sich diese vergleichsweise schwerer über die Greifreifen antreiben lassen. Auch die Sitzhöhe muss optimiert werden, bei hängenden Armen sollte der Ellenbogen knapp über dem Antriebsrad sein. Ein leichter (negativer) Radsturz verbessert die Drehfreudigkeit des Rollstuhls, gibt Seitenstabilität und bringt die Räder noch dichter an den Nutzer heran, was das „aktive“ Selberfahren erleichtert. Zentrales Element der Rollstuhleinstellung ist der Dreh- und Kipppunkt: Die Achsaufnahme der Hinterräder sollte möglichst nah an dem Körperschwerpunkt liegen, der beim Sitzen im Rollstuhl etwas vor den Hüftgelenken liegt. Der Rollstuhl lässt sich dadurch gut drehen und leicht ankippen, was das Überwinden von Hindernissen (Kanten/Stufen) erleichtert. Der Rollstuhl muss so eingestellt sein, dass er leicht ankippbar ist, aber beim Anfahren nicht jedes Mal kippelt. Die sichere Fortbewegung in einem kippelig eingestellten Rollstuhls lässt sich schnell und einfach lernen. Bei Ungeübten kann das Rückwärts-Überkippen durch die Antikipp-/Stützräder verhindert werden. „Die Stützräder sollten so eingestellt sein, dass das Balancieren auf den Hinterrädern möglich ist, ein Überkippen aber verhindert wird. Dies ist bei den gängigen gekröpften Stützrädern häufig nicht möglich, da sie nicht hoch genug positioniert werden können.
Ausstattung und Zubehör

Es gibt das unterschiedlichste Zubehör für Rollstühle, es sollten jedoch nur tatsächlich benötigte Teile angebracht werden, um das Gewicht nicht unnötig zu erhöhen
■ Beim Fußbrett ist zwischen einem durchgehenden und einem geteilten, sowie zwischen hochklappbaren, abschwenkbaren und abnehmbaren Fußbrettern zu unterscheiden. Das Fußbrett sollte Höhen- und Winkelverstellbar sein, um eine optimale Beinführung zu gewährleisten.
■ Seitenteile, Armlehnen, Kleiderschutz beschränken die Sitzfläche zur Seite, ist die Sitzbreite günstig geben sie Becken und Oberschenkel Führung und Halt. Sie sollten zweckmäßig sein und die aktive Fortbewegung nicht behindern, was bei Armlehnen meistens der Fall ist.
■ Die Antriebsräder sollten im Verhältnis zur Rahmengröße stehen, gängige Größen sind 20, 22, 24 und 26 Zoll, es gibt Bereifung in unterschiedlichsten Ausführungen.
■ Der Speichenschutz verhindert das Einklemmen der Finger und Beschädigung der Speichen. Heute ist er jedoch nicht nur funktional sondern für viele Nutzer auch Ausdruck von individuellem Stil- und Designbewusstsein.
■ Die Vorderräder gibt es als Luftbereifung, Vollgummi-Varianten zwischen 4 und 8 Zoll, Softrollen mit 5–6 Zoll, Kunststoffräder 4–5 Zoll und Skater-Rollen 2–4 Zoll auch in einer blinkenden Variante
■ Federungen gibt es für Vorder- und Hinterrad, sie wirken sich jedoch auf die Kraftumsetzung aus
■ Kopfstützen sind für den aktiven Nutzer meist nicht nötig und schränken die Bewegungsmöglichkeiten stark ein. Sie sind jedoch bei einigen Behinderungsformen sinnvoll, wenn eine Entlastung des Kopfes und Halses nötig ist, z.B. bei Muskelschwund. Kopfstützen erhöhen nicht die Sicherheit im Straßenverkehr und sind dazu auch nicht konstruiert!
■ Bremsen sollten einfach zu bedienen sein und beim Eins- und Aussteigen bzw. Umsetzen nicht im Weg sein. Es gibt bspw. Kniehebelbremsen, Trommelbremsen und Nabenbremsen.
■ orthopädische und therapeutische Hilfsmittel können wenn nötig angebracht werden.

Sitzeinheit
Noch vor 20 Jahren boten Rollstühle nicht mehr Sitzkomfort als ein Campinghocker, was langfristig zu Dekubitus- und Rückenproblemen führt. Heute gibt es diverse Sitzeinheiten und Rückensysteme, die in den Rollstuhl integriert werden können, sie sollten dabei jedoch nicht die optimale Sitzposition beeinflussen. Sitzsysteme sollen wie ein Schreibtischstuhl auch guten Halt für das aktive Sitzen bieten und für eine günstige Druckverteilung sorgen. Die Sitzeinheit ist eine wichtige Grundlage zur Bewegung im Rollstuhl und damit auch zur Fortbewegung, sie sollte Arm- und Schulterfreiheit nicht einschränken und die Möglichkeit zur Entlastung bieten. Die Rückenlehne sollte maximal bis zur Unterkante des Schulterblattes reichen. Es ist zu berücksichtigen, dass kein Mensch mit oder ohne Behinderung den ganzen Tag gerade sitzen kann, so ist das auch nicht von Rollstuhlnutzern zu erwarten

Elektrorollstühle
Elektrisch angetriebene Rollstühle sind für Benutzer bestimmt, die neben dem generellen Bedarf an einem Rollstuhl auch ein hochgradiges Defizit der Armkraft und Arm-/Hand-Beweglichkeit oder eine allgemein geschwächte Konstitution haben.
Der Elektromotor, der die großen Räder direkt antreibt, bezieht seine Energie aus einem Akkumulator, die Steuerung der Richtung und der Geschwindigkeit erfolgt meist mit einer Joystick-Steuerung. Bauartliche Gruppen entstehen teilweise durch die Vorgaben des deutschen Straßenverkehrsrechts, z. B. nach der der Höchstgeschwindigkeit (siehe unten).
Technisch und hinsichtlich des Hilfsmittelbegriffs werden Elektrorollstühle gegen die Elektromobile abgegrenzt, die gegenüber den „E-Rollis“ weniger individuell an Behinderungen anpassbar sind, die Grenzen sind jedoch häufig fließend. Elektrorollstühle erlauben in der Regel sitzende Tätigkeiten, die beispielsweise das frontale Anfahren und Nutzen von Tischen voraussetzen, während Elektromobile vorrangig für draußen bestimmte Fortbewegungsmittel sind, deren Lenkung und Vorderrad sich oft mittig vor dem Nutzer befinden.
Ein Spezialfall eines Elektrorollstuhls ist ein „Treppenrollstuhl“ oder „Treppensteiger“. Die damit bezeichneten Rollstühle haben einen elektrisch betriebenen Antriebsmechanismus zum Befahren von Treppen.
Flugreisen mit Elektrorollstühlen können problematisch sein, da sich manche Fluggesellschaften zur Sicherstellung der Flugsicherheit grundsätzlich weigern, Säurebatterien an Bord zu nehmen. Andere Fluggesellschaften verlangen beispielsweise, dass die Batterien aus dem Rollstuhl entfernt werden und in Spezialboxen der Fluggesellschaft transportiert werden. Einige Fluggesellschaften transportieren nur Elektrorollstühle mit auslaufsicheren Nassbatterien. Sollten Säurebatterien nicht an Bord erlaubt sein, dann muss der Rollstuhl vor dem Flug auf die wesentlich teureren Trockenbatterien umgerüstet werden. Auch für Trockenbatterien gelten bestimmte Sicherheitsvorschriften. So müssen beispielsweise die Kabelanschlüsse von den Batterien abgeklemmt und die Pole der Batterie isoliert werden.

Eine Haftung für die Vollständigkeit, die Aktualität, die Fehlerfreiheit oder die Erreichbarkeit der bereitgestellten Informationen ist ausgeschlossen.

Elektro-Scooter

Elektromobile sind kleine, mehrspurige, offene, elektrisch angetriebene Leichtfahrzeuge, die nur den Fahrzeugführer befördern können und meist von Gehbehinderten oder körperlich eingeschränkten Menschen genutzt werden.
Je nach Ausführung fahren sie zwischen 6 und 15 Km/H.
Diese Elektromobile ermöglichen Gehbehinderten, auch längere Strecken zügig zurückzulegen und auch Rollstuhlzugänge zu benutzen. Gepäck kann auf der Bodenplatte zwischen den Beinen und oft im Korb am Lenker transportiert werden. Für einen leichten Einstieg sorgt der schwenkbare Sitz.
Anders als ein Elektrorollstuhl ist es meist nur auf eine Gehbehinderung ausgerichtet, der Unterschied zu diesem besteht in der direkten Lenkung. Folglich muss der Fahrzeugführer des Elektromobils beide Arme einsetzen können und den Ein- und Ausstieg auf das Fahrzeug selbständig bewältigen können. Ein vierrädriges Elektromobil kann als elektrisch betriebenes Quad mit Durchstieg zwischen Sitz und Lenker beschrieben werden, ein dreirädriges Elektromobil als elektrisch betriebenes, einsitziges Trike mit Durchstieg zwischen Sitz und Lenker.
Der Scooter bietet bei sachgemäßer Benutzung optimale Sicherheit. Durch die vier Räder wird die Gefahr des Umkippens verringert. Ein Kippschutz sorgt für Sicherheit bei Steigungen. Armlehnen schützen den Fahrer vor herunterfallen aus dem Fahrzeug.

Eine Haftung für die Vollständigkeit, die Aktualität, die Fehlerfreiheit oder die Erreichbarkeit der bereitgestellten Informationen ist ausgeschlossen

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